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Juni 2026:„Und schon wieder Veränderung…“

Shalömchen, es sind bewegte Zeiten im Moment. Wir merken, es läuft nicht wie immer – und wir merken immer mehr, dass sich das, was wir all die Jahre nach dem Krieg gewohnt waren – immer nur aufwärts – ändert.

An allen Ecken und Enden – egal ob auf kommunaler Ebene, beim Land oder Bund - fehlt Geld, um den erreichten Standard aufrecht zu erhalten, geschweige denn zu erhöhen. Es fehlt auch an Personal z.B. in der Pflege, in den Kitas, in den Schulen, überall – es läuft nicht mehr so rund. Das ist nicht erst seit heute so, aber es wird immer greifbarer, und ist auch immer mehr im Gespräch und so im Bewusstsein. Ein „dankbares“ Thema für Talkshows. Wir versuchen es immer mit Anpassungen – aber vielleicht wäre jetzt ein fundamentaler Wandel dran?

Das ist aber schwer, weil es von uns allen Mut zur Veränderung abverlangt. Und wer will, seinen wir doch mal ehrlich, seine Lebensgewohnheiten von Grund auf ändern oder seine „Privilegien“ freiwillig aufgeben? Und viele haben dafür ja auch in früheren Jahren hart gearbeitet….  Aber es hilft alles nichts, irgendwelche Veränderungen stehen immer an, heute mehr als denn je.

Auch „Kirche“ ist davon betroffen… und auch hier steht die nächste Veränderung an. Mit der Verabschiedung unseres Kaplans Andé Vogelsberg am Abschlusstag der Oktav, am Sonntag, 5. Juli 2026,  tut sich - nach dem Weggang unserer Gemeindereferentin Verena Rhein - schon wieder eine Lücke auf. Diese lässt sich nicht so ohne weiteres füllen, und daraus resultiert eine Anpassung und damit einhergehend eine Neuordnung der Gottesdienstordnung. Nach Arsbeck folgen nun Merbeck und Wildenrath. In Wildenrath entfallen die Werktagsmessen, auch die Wochenendgottesdienste werden reduziert. Merbeck wechselt komplett vom Wochenende auf den Freitag. Ungeachtet dessen finden Gottesdienste zu besonderen Anlässen wie z.B. Kirmes natürlich weiterhin wie gewohnt statt. Auch in den anderen Gemeinden werden Anpassungen vorgenommen, die wir in der Doppelausgabe dann gesammelt noch einmal thematisieren.

Manche Änderung ist auch in veränderten Lebens- und Reisegewohnheiten der Menschen begründet. Das lange Pfingstwochenende und auch Fronleichnam mit dem Brückentag verbringen mittlerweile viele außerhalb von Wegberg.
Aber alle, die hier sind, lade ich herzlich dazu ein, diese Feste in Gottesdiensten und Prozessionen mitzufeiern, und natürlich auch die Schützenfeste, die an diesen, aber auch an anderen Wochenenden im Juni stattfinden.
Und an dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch an den Musikverein Klinkum, der musikalisch auch außerhalb der Dorfgrenzen unterwegs ist – und der Anfang Juni mit dem Schützenfest in Klinkum zusammen sein 125jähriges Bestehen feiert.
Musik zur Freude der Menschen und zur Ehre Gottes. Musik verbindet. Danke und herzlichen Glückwunsch!

Ihr Pfarrer Franz Xaver Huu Duc Tran